
Traumatherapie nach Dr. Gabor Maté
Compassionate Inquiry
Das Traumagespräch nach Gabor Maté (Compassionate Inquiry®) ist ein psychotherapeutischer Ansatz, den Dr. Gabor Maté über Jahrzehnte hinweg in seiner Arbeit mit PatientInnen und Retreat-Teilnehmenden entwickelt hat. Diese Methode lädt dazu ein, behutsam die Schichten von Kindheitserfahrungen, inneren Verengungen und verdrängten Emotionen zu erforschen, die im „Körper gespeichert sind und häufig die Wurzel psychischer oder körperlicher Erkrankungen“ (Bessel van der Kolk 2014) und Süchte sind.
Erleben KlientInnen die therapeutische Beziehung als sicheren Raum, können wir mit Empathie und neugieriger Achtsamkeit ihnen ermöglichen, die prägenden Ereignisse ihrer Kindheit zu betrachten, verinnerlichte Glaubenssätze zu erkennen und verdrängte Gefühle wahrzunehmen. Dies öffnet den Weg zu innerer Heilung.
Durch die Anwendung der Compassionate Inquiry-Methode erforschen TherapeutIn und KlientiIn gemeinsam die zugrunde liegenden Denk- und Gefühlsmuster, explizite und implizite Erinnerungen und körperlichen Zustände, die durch die Erzählungen der KlientInnen sowohl sichtbar als auch verborgen werden.
Wenn es gelingt, sich aus der Identifikation mit diesen alten Geschichten zu lösen, entsteht Raum für eine neue Art des Seins – geprägt von Spontaneität, Wahlfreiheit, innerer Weite und Lebendigkeit.
„Das Ziel von Compassionate Inquiry ist es, die zugrunde liegenden Geschichten aufzudecken, die Menschen sich – meist unbewusst – über sich selbst und ihr Leben erzählen. Es geht darum, bewusst zu erkennen, welche Überzeugungen diesen Geschichten zugrunde liegen, woher sie stammen, wie alt sie sind und schließlich die Möglichkeit zu eröffnen, diese inneren Narrative oder deren Einfluss auf das eigene Erleben beeinflussen zu lernen.“
Dr. Gabor Maté

Experte auf den Gebieten der Sucht, Stress und Kindheitsentwicklung .